Homepage
PERAUGYMNASIUM VILLACH ARCHIV • SCHULHOMEPAGE 1997 - 2014
  Translation
- SCHULGESCHICHTE -

Schülerzahlen von 1869 bis 1935

Jahr Zahl Vermerke zur Schüler- und Klassenzahl ... zur Herkunft
1869 33 Eine Klasse mit Schülern zwischen 10 und 17 Jahren Bis 1874 sind 50% der Schüler aus Villach, die übrigen vor allem aus Oberkärnten. Bis 1890 sind 80% der Schüler in Kärnten geboren.

1874/75 sind 46% der Eltern Kaufleute, Besitzer oder Unternehmer, 15% Handwerker.

1908/09 stammen nur mehr 20% der Schüler von Eltern, die Besitzer oder Unternehmer sind, der Anteil der Schüler aus Handwerkskreisen sinkt auf 5%. 1919 stammen nur 3% aus dem Arbeitermilieu.

Der Anteil der slowenischen Schüler liegt 1892/93 bei 10%, nach 1904 unter 5%, nach 1912 unter 2%, weil das Marianum in Klagenfurt für sie mehr Anziehungskraft hat.

Seit 1929 haben viele auswärtige Schüler keine Kostplätze mehr in Villach, weil sie zu teuer sind. 25% der Schüler fahren täglich zur Schule; die am weitest entfernten Herkunftsorte für die tägliche Fahrt sind Kolbnitz und St.Veit. Die langen Anfahrtswege sind mit sehr großen Zeitverlusten verbunden.
1877 173 Erstes Schuljahr mit 8 Klassen
1897 185 Die Schülerzahl stagniert, weil viele Schüler zum erweiterten Marianum in Klagenfurt (1895: 170 Schüler) und zum neuen Studentenheim in St. Paul (1895: 180 Schüler) abwandern. Daher regt Direktor Zeehe die Errichtung eines städtischen Studentenheims an.
1909   Mädchen dürfen erstmals die Schule besuchen. Drei Schülerinnen nehmen als "Privatistinnen" am Unterricht teil.
1919   Mädchen erhalten das Recht, als "öffentliche" Schülerinnen am Unterricht teilzunehmen (Zahl: 62).
1913 319 Neben dem Besuch von Mädchen tragen die Eröffnung der Karawanken- und Tauernbahn, die Vergrößerung der Staatsbahndirektion Villach und die Einrichtung der Eisenbahnwerkstätten zum Anwachsen der Schülerzahl bei.
1925 420 In der Zwischenkriegszeit sind die Kinder infolge der hohen Arbeitslosigkeit nur schwer in einem Beruf unterzubringen. So stellt der Mittelschulbesuch der Kinder für viele Eltern eine Verlegenheitslösung dar.
1928 464 148 Mädchen
1930 574 Es gibt erstmals 4 erste Klassen und 4 zweite Klassen, insgesamt 20 Klassen, aber nur 14 Klassenräume. Für zwei Klassen müssen zwei Lehrmittelzimmer geräumt werden, zwei Klassenzimmer werden von der Volksschule im Osttrakt zur Verfügung gestellt.
1935 785 263 Mädchen. Es kann kein Handarbeitsunterricht abgehalten werden, es gibt keine Räume für die physikalischen und chemischen Übungen, kein Sprechzimmer und kein Arztzimmer.
Aufgrund der großen Raumnot ersucht eine Villacher Abordnung im Ministerium um Mittel zur Abhilfe, aber die Bemühungen bleiben erfolglos. Die Gemeinde kann den alten Vertrag mit der Pflicht zur Bereitstellung der Räume nicht einhalten, weil sie die 500.000 Schilling für einen Ersatzbau der Volksschule nicht aufbringen kann.

Nach einem Bericht von Prof. Johannes Buchacher aus 1994 in der Schrift
"125 JAHRE GYMNASIUM PERAU - ZUR GESCHICHTE DER SCHULE"